Naturschutz

im Grunewald

Wir unterstützen die Berliner Forsten und die Senatsverwaltung durch die Entfernung von u.a. Robinie, Roteiche und Eschenahorn (Neophyten) aus den Landschafts- und Naturschutzgebieten. Mit großem personellem Aufwand wird jedes Jahr von Februar bis Mai der Amphibienschutzzaun an der Havelchaussee betreut. Das Ökowerk betreut im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung außerdem die Naturschutzeinrichtungen am Teufelssee, zu denen auch das Badefloss mitten im See gehört. Durch diese gelungene Naturschutzeinrichtung wird den Badenden ein Ziel geboten und nur wenige Schwimmer suchen nun noch das gesperrte Ufer im Naturschutzgebiet auf. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit liegt im Engagement zur Erhaltung der Grunewaldmoore. In diesem Zusammenhang wurde im Juni 2001 eine Bestandsaufnahme der Biodiversität im Rahmen des Berliner Tages der Artenvielfalt im nördlichen Grunewald durchgeführt. Regelmäßig führen wir Exkursionen zu den Mooren durch und informieren über den aktuellen Zustand. Das Ökowerk unterstützt in diesem Zusammenhang das Monitoring (Bestandsaufnahme) der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für die NATURA 2000-Gebiete im Grunewald, die im Rahmen der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie der EU im Jahr 2005 unter weitreichenden Schutz gestellt wurden. Auch die Forderung nach einer Rückumwandlung der ehemaligen Radaranlage auf dem Teufelsberg in Wald ist Teil des lokalen Naturschutzkonzepts des Ökowerks.

Naturschutzarbeit im Ökowerk

Seit 1985 engagieren sich Vereinsmitglieder und Mitarbeiter/innen des Ökowerks für die Erhaltung und bei der Pflege bedrohter Arten und Lebensräume. Diese Naturschutzarbeit wird hauptsächlich auf dem Gelände des Ökowerks und im Grunewald geleistet. Auf dem Gelände werden Biotope, wie der Steingarten, die Streuobstwiese, der Biogarten sowie das geschützte Gründach auf den Filterhallen und der Magerrasen auf dem Reinwasserbehälter mit dem Ziel gepflegt, den Artenreichtum zu fördern und erhalten.