Teiche

– ein Blick lohnt sich immer

Die Arten- und Formenvielfalt wirbelloser Tiere im Teich ist besonders beeindruckend. Vom mikroskopischen Einzeller bis zum großen Wasserkäfer kann solch eine Lebensgemeinschaft mehrere hundert Tierarten umfassen. Wer etwas Zeit mitbringt und die Teiche in Ruhe beobachtet, kann hier mit etwas Glück auch Teich- und Grasfrösche, Erdkröten, Teichmolche und sogar Ringelnattern entdecken.

Von Fröschen, Libellen und mehr

Alle Teiche des Ökowerks sind künstlich angelegt. Dabei wurden zwei unterschiedliche Bauweisen realisiert: Lehm- und Folienteiche. Obwohl vom Menschen geschaffen, wurden in die Gewässer keine Tiere eingesetzt. Die Vielfalt an Wasserorganismen hat sich im Laufe der Jahre natürlich angesiedelt. Die Besiedlung der Teiche durch Pflanzen und Tiere hängt von seiner Tiefe und Größe, der Beschattung und der Gestalt der näheren Umgebung ab.

An kleinen Teichbewohnern kann man Vieles entdecken, am besten im Rahmen einer geführten Tümpelaktion, wo mit Keschern die Lebenswelt des Wassers zur Beobachtung unter dem Binokular entnommen und danach vorsichtig wieder zurück in ihren Lebensraum gesetzt wird. Solche Tümpelaktionen werden regelmäßig an Wochenenden und zu den Festen angeboten.

Einige Beispiele typischer Wirbelloser in den Ökowerkteichen sind:

  • Wasserläufer
  • Posthornschnecke
  • Gelbrandkäfer/-larven
  • Rollegel
  • Mückenlarve
  • Rückenschwimmer
  • Spitzschlammschnecke
  • Büschelmückenlarve
  • Groß- und Kleinlibellenlarve
  • Köcherfliegenlarve
  • Eintagsfliegenlarve
  • Wasserskorpion
  • Stabwanzen

Wo findet man die Teiche?